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ab und zu eine dosis tut schon gut

tut gut oder brauche ich? ich war wirklich etwas enttäuscht, weil ich überhaupt keine rückmeldung über die DVDs gekriegt hab, und gedacht hab ich hör und seh nichts von ihm bis zum JLT am 24., was in drei wochen ist
und dann kam ich nach hause und habe gemerkt, ich muss gerade ein bisschen runterkommen, hab ihn gerade gesehen, bin mit ihm autogefahren, wir haben uns noch kurz zu ende unterhalten, dann kamen die busse, aber ich war fröhlich... eine seltene (für mich, inzwischen) aber schöne und vielleicht eigenartige art fröhlich

halt es in deinem herzen, die momente sind rar.

1 Kommentar 5.6.08 23:18, kommentieren



Coswig

ich gebe zu, die letzten tage war es hier ziemlich (zu) ruhig, für die tage ab freitag einschließlich (seit dienstag, genaugenommen, also seit montag) habe ich allerdings eine entschuldigung: alberts musik. dienstag nachmittag war klettern und damit viele adrenalinschübe, mittwoch war schon sommerkonzert und danach liefen die vorbereitungen und die seelische einstellung auf das bevorstehende groß-event: die gemeinsame fahrt von chor und orchester nach Coswig. coswig, der geschichtströchtige ort, an dem wir (der damalige chor der aes) eines dunklen novemberabends mit dem reisebus, viieelen instrumenten und einem ganzen anhänger voller requisiten ankamen, und mit dem für diejenigen, die wie ich damals schon dabei waren, viele erinnerungen verbunden sind.
der chronologie wegen fange ich in bochum an: die große packkriese und der kleine anfall von verfrühtem heimweh und der wunsch, der mit sicherheit (wie der letzten) schrecklichen gastfamilie zu entkommen, war ausgeblieben; enttäuschungen waren aufgrund von praktisch nicht existenten erwartungen fast völlig ausgeschlossen. HH hatte zwar angekündigt, die genaue verbindung vom bochumer hauptbahnhof bis zum gymnasium coswig ins internet zu stellen, genauere suche auf alberts-musik.de schlugen aber fehl und so standen sowohl hanna, sarah und ich als auch der ganze rest ohne genaue ahnung darüber am bahnhof, wie wir genau ankommen sollten. natürlich kam nora zu spät - allerdings nicht jene nora, die immer ihren besonderen auftritt braucht und aus gewohnheit zu spät kommt, sondern die nora, für die eben das offenbar auch gilt, aber von der ich das schlicht nicht wusste. nora ist diejenige, die als einzige bei "only you" den ton (eine sexte unter der sopranstimme) hat und der ich und der ganze rest des alts es verdanken, dass wir bei dem sonst so einfachen lied nicht völlig untergehen. nora kam dann irgendwann, alles machte sich zm gleis auf und die reise begann. der plan sah ungefähr folgendermaßen aus: mit dem RE__ (erwartet von mir keine nummer mehr!) von bochum nach dortmund, wo wir in den IC einsteigen, der uns über vier bis fünf stunden schonmal bis nach leipzig bringt (zwanzig nach eins ankommen war geplant), und von da aus mit einem weiteren regionalexpressartigen zug (s-bahn?) bis zum bahnhof coswig, von dem sich ja bekanntlich jeder in coswig gelegene ort fußläufig erreichen lässt. das erste umsteigen war vielleicht das wichtigste, die RE-fahrt hatte aber nur knapp zehn minuten gedauert und es nicht erlaubt, uns hinzusetzen, weshalb tatsächlich alle und alles (sämtliche geigen, celli und der bass) im ic richtung leipzig landete. nach langen, aber noch belebten stunden des zugfahrens wurde am leipziger bahnhof schließlich das ganze besagte gepäck in den noch wartenden zug geladen und alle mitreisenden informiert, dass eben dieser zug um 13:58 abfahre und bis dahin alle auf dem bahnhof und in den anliegenden geschäften gucken und rumlaufen dürften - in den klassischen dreiergrüppchen natürlich. um kurz vor zwei hatte sich scheinbar alles im zug versammelt, HH war dabei, zu zählen und bat mich, nocheinmal nachzuzählen. auf meinem weg die treppe runter setzte sich der zug in bewegung, HH kam mir wieder entgegen - kurz gesagt: nora, ayla und lena fehlten. nachdem die tatsache nach einigen augenblicken zu allen beteiligten durchgedrungen war, dass wir wirklich mit drei leuten weniger unterwegs waren als geplant, wurde von HH ein telefonat mit nora geführt, in dem das weitere verfahren besprochen wurde und die aussicht, in einer stunde fahre ein weiterer zug mit identischer strecke, die gemüter beruhigte.
allgemeines kopfschütteln und gelächter mit einer priese schadenfreude breiteten sich aus...

die ankunft an jenem coswiger bahnhof, an dem wir vor zweieinhalb jahren richtung meißen abgefahren und rené dabei zu gehört hatten, jens dessen taten vom vorherigen abend zu berichten, weckte zumindest in mir einige erinnerungen - wenn auch diese ankunft mit einigen unterschieden deutlich von jener zweieinhalb jahre zurückligenden zu unterscheiden war. empfangen wurden wir von einem freundlichen vater, der sich anbot, die celli und den bass in seinem auto mitzunehmen und uns damit von der last der am schwierigsten zu tragenen gepäckstücke befreite. für den rest ging es nun mit rucksäcken und koffern zu fuß zum gymnasium. weg von dem bekannten überdachten fahrradständer und der unterführung am bahnhof und dafür hin zu dem brandneuen, exzellent ausgestatteten und von weitem blau blitzenen gymnasium, das schon damals neid in uns erweckte. für uns halbe ehemalige war der anblick nur eine seehr eigenartige art des heimkommens an einen ort, mit dem man viel aufregendes verbindet.
die verteilung, mit den beteiligten sitzend und !im hellen! lief reibungslos und für mich auch durchaus positiv ab. nach dem kurzen blick auf das foto meiner gastschülerin im schülerVZ hatte ich eine ahnung, um welche der vielen umstehenden es sich handeln mochte, doch meine "auserwählte" schülerin nahm eine von den jüngeren bochumern mit nach hause. sarah und hanna neben mir verabschiedeten sich kaum, als sie aufgerufen wurden, und kurze zeit später bekam der name, den ich seit einigen tagen kannte, für mich endgültig ein gesicht. henriette (was zur hölle soll man bei diesem namen denken?) nahm mich mit nach hause, ihre mutter fuhr uns mit dem jeep-artigen auto vom netto-parkplatz nach hause - welch ein déjà-vu.

das "wunderschöne (?) haus", das caro erwähnt hatte, stellte sich auch als wirklich schön heraus, wir kamen an, zogen die schuhe aus und man führte mir zuerst mein alleiniges badezimmer vor. freudige überraschung machte sich breit.
jette (nach den tagen, die wir zusammen gewohnt haben, darf ich das sagen, hoffe ich)'s zimmer war groß und schön, nett eingerichtet mit fotos von erlebnissen, ihrem freund und vielen warmen farben... es gab später abendessen, extralange spaghetti mit tomatensauce.


Nehmts mir nicht übel, Leute, dass ich so viel über die Hinfahrt und Ankunfst erzählt hab und jetzt zu wichtigeren Teilen der Fahrt nicht mehr komme, aber ich hab gerade echt keine Lust mehr und so ganz allmählich schwindet auch meine Zeit. o.O und man merkt, mit wem ich mich vorhin unterhalten habe, weil ich anfange, die Regeln der groß- und kleinschreibung zu beachten... na ja.
macht's gut, bis nächstes mal, fortsetzung folgt hoffentlich.

Gianna

PS: auf rechtschreibfehler durchsucht hab ich meinen bisherigen sermon jetzt auch nicht :-P

1 Kommentar 18.6.08 16:23, kommentieren

EUROPA

diiiiiii dadadididadadididadadididada... tam

cellosolo (tür auf, tür zu...^^), restliches orchester (insges. 130 takte)

(alt und männer, mf) freude, schöner götterfunken, tochter aus elysium, wir betreten feuertrunken, himmlische, dein heiligtum. deine zauber binden wieder, was di-ie mode streng geteiltAAalle menschen werden brüde-er wo dein sanfter flüügel weilt.
(+ sopran, forte!) deine zauber binden wieder, was di-ie mode streng ge-teiltAAalle (tür auf, tür zu...) menschen werden brüde-er wo dein sanfter flügel weilt.
dataatada dataatada didatada (di da)tada(di da) tadatadatadatadata,
(solisten) wem der große wurf gelungen, eines freu-eunde-es freeund zu sein, wer ein holdes weib errunge(-en), mische seinen jubel ein
(alle) ja, wer auch nur eine-e seele sein ne-ennt auf dem erdenrunduund wer's nie gekonnt, der stehle weinend sich aus diesem bund. ja, wer auch nur eine-e seele sein nennt auf dem erdenrunduund wer's nie gekonnt, der stehle weinend sich aus diesem bund.
92 takte orchester - irgendwann bratschen -
freude, schöner götterfunke-en, ('nicht REN-NEN!') tochter aus elyyysium, wir betreten freuertrunken, himmlische, dein heiligtum. deine zauber binden wieder, was die-ie mode streng geteilt, alle menschen werden brüder, wo dein sanfter flügel weilt.
deine zauber binde-en wieder, was die mode streng geteilt, alle menschen werden brüde-er wo dein sanfter flügel weilt.
4 takte orchester, zwei schläge laaautes D bei den streichern - SEEEEEEEID UMSCHLUNGEN, MIIIIIILLIIIOONEN, diiiiiieeeesen (orchesterdusche!) kuSSS deeer GAAAAAANZEN WEEEEEEEELT!
10 takte instrumental
seidumschlungenmillionendiesenkussderganzenwelt*zähl*derganzen weee(1-2, 2-2, 3-2, 4-)eelt!

didatida seid umschlungen
DIdatia SEID umschlungendie-sen-kuss-der-ganzen-welt-der-gan-zen-welt-der-gan-zen-weltdiiiee-sen-kuss-der-gan-zen-welt-der-gan-zen-welt-der-gan-zen-gaa-aaaaaaa(lukas dröhnt die männerstimme ins ohr)aan-zen-weltdergaa-aaaaaaaaaaaa-anzen welt! (1-) FREUDE! freude schöner gööötterfunken! (1, 2, 1) schöner gööööööötterfun(einmeißeln!)KEN!

... dadadata di tititi TAM.

aus: Chor- und Orchesterprobe (Bochum/Coswig)
Notenmaterial: Ludwig van Beethoven/ Gerhard Buchner (Bearb.) - Ode an die Freude. Auszug aus dem 4. Satz de Neunten Sinfonie - Chor - Musikverlag Andrea Wiegand
Copyright 2000 Musikverlag Andrea Wiegand, Tutzing - alle Rechte vorbehalten

1 Kommentar 26.6.08 18:23, kommentieren

eigenartige träume.

erst war ich mit mama und stella in irgendeinem park, auf jeden fall waren da viel grüne wiese und bäume, lisabeth aus madita war meine schwester und ist gerade (von außen betrachtet) auf sehr seltsame weise von einem auslandaufenthalt zurück gekommen... die anderen beiden haben sich versteckt, ich habe sie mit einer umarmung begrüßt und danach haben wir mit ihrer gruppe (leute aus stellas grundschulklasse, bei denen ich meistens so was gedacht habe wie: ach, der war auch im ausland...) im kreis auf der wiese gekniet und irgendwas gemacht, ich habe einmal verstolen zu stella und mama rüber geguckt, ich konnte sie nur ganz klein in der entfernung sehen - sie waren zwar nicht mehr auf dem boden kniend hinter dem baum an der bank versteckt, auf der wir saßen als lisabeth gekommen ist, sondern sie saßen jetzt relativ dicht beieinander auf der bank, aber sie saßen halt da hinten, weit weg und ich war hier mit den leuten aus stellas klasse...

später irgendwann (oder vorher?) war ich an der schule, f. war da irgendwo, auch wenn ich ihn nicht gesehen hab... ich wollte in den bus (356?) einsteigen, ich glaub ich musste aufs klo und irgendwie hat s. glaube ich gesagt, ich sollte mal zu ihr kommen oder so - auf jeden fall saßen wir plötzlich auf dieser ecke von dem wiesenstück um den lehrerparkplatz herum, sie hat mir sachen erzählt und ich glaube irgendwie waren wir beide doch in einer sehr ähnlichen situation, dann hat sie mir glaube ich erzählt dass f. mit seiner neuen freundin (wusste ich da von schon?) weg ist, irgendwo weit weg, und sie (o.O) heiraten will

ich erinnere mich daran, dass ich irgendwann einen nächsten bus von unten kommen sehen konnte, er war schon auf unserer höhe und eigentlich wollte ich nach hause weil ich aufs klo musste und die draußentoiletten waren bestimmt nicht offen
ich hab zu s. gesagt dass da mein bus kommt, aber er hielt schon und ich hatte iwie keine lust und habe gesagt, ich renn jetzt bestimmt nicht hinterher

jetzt, nach dem aufwachen, erklärt sich ein kleiner teil davon von selbst.

29.6.08 12:52, kommentieren

du warst nicht da, aber es ging um dich

erst war ich mit mama und stella in irgendeinem park, auf jeden fall waren da viel grüne wiese und bäume, lisabeth aus madita war meine schwester und ist gerade (von außen betrachtet) auf sehr seltsame weise von einem auslandaufenthalt zurück gekommen... die anderen beiden haben sich versteckt, ich habe sie mit einer umarmung begrüßt und danach haben wir mit ihrer gruppe (leute aus stellas grundschulklasse, bei denen ich meistens so was gedacht habe wie: ach, der war auch im ausland...) im kreis auf der wiese gekniet und irgendwas gemacht, ich habe einmal verstolen zu stella und mama rüber geguckt, ich konnte sie nur ganz klein in der entfernung sehen - sie waren zwar nicht mehr auf dem boden kniend hinter dem baum an der bank versteckt, auf der wir saßen als lisabeth gekommen ist, sondern sie saßen jetzt relativ dicht beieinander auf der bank, aber sie saßen halt da hinten, weit weg und ich war hier mit den leuten aus stellas klasse...

später irgendwann (oder vorher?) war ich an der schule, f. war da irgendwo, auch wenn ich ihn nicht gesehen hab... ich wollte in den bus (356?) einsteigen, ich glaub ich musste aufs klo und irgendwie hat s. glaube ich gesagt, ich sollte mal zu ihr kommen oder so - auf jeden fall saßen wir plötzlich auf dieser ecke von dem wiesenstück um den lehrerparkplatz herum, sie hat mir sachen erzählt und ich glaube irgendwie waren wir beide doch in einer sehr ähnlichen situation, dann hat sie mir glaube ich erzählt dass f. mit seiner neuen freundin (wusste ich da von schon?) weg ist, irgendwo weit weg, und sie (o.O) heiraten will

ich erinnere mich daran, dass ich irgendwann einen nächsten bus von unten kommen sehen konnte, er war schon auf unserer höhe und eigentlich wollte ich nach hause weil ich aufs klo musste und die draußentoiletten waren bestimmt nicht offen
ich hab zu s. gesagt dass da mein bus kommt, aber er hielt schon und ich hatte iwie keine lust und habe gesagt, ich renn jetzt bestimmt nicht hinterher

jetzt, nach dem aufwachen, erklärt sich ein kleiner teil davon von selbst.

29.6.08 13:50, kommentieren